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Archive for the ‘Dienstagsfrage’ Category

Lang ists her

Hallo mal wieder, (for English please scroll down to dark blue)

ich denke fast, ich sollte das Blog in Ferienblog umbenennen, weil ich sonst eh keine Zeit habe.  Aber man kann immer wieder einmal gute Vorsätze fassen, oder?

Beginnen wir mit der verstrickten Dienstagsfrage am Mittwoch, das passt *lach*:

Habt Ihr schon einmal die Anleitung für ein Kleidungsstück (im Gegensatz zu einem Tuch oder Schal, bei dem es auf die Passform nicht ankommt) völlig selbständig berechnet? Hat das Teil dann auch gepasst? Wie zufrieden wart Ihr mit dem Strickergebnis?

Herzlichen Dank an Kerstin für die heutige Frage!

Ich habe schon als junger Teenager angefangen, Schnitte für meine selbstgenähten Sachen selbst zu entwerfen.  Das habe ich dann beim Stricken übernommen.  Ich weiß auch nicht, warum das bei mir so ist, aber ich lasse mich gerne inspirieren,  nur stricke oder nähe ich nie 100%  nach Anleitung,  meist sind es nur 50% oder ich entwerfe lieber gleich selbst.  Ich stricke und nähe unheimlich gerne, nur irgendwie macht es mir erst so richtig Spaß, wenn ich schauen kann, ob das, was ich mir vorstelle, was ich entworfen habe, auch in der Realität klappt. Bisher hat es immer gepasst, meiner armen traktierten Schneiderpuppe sei Dank. 🙂

Hello again,

I should call my blog a holiday blog, as for the rest of the time I do not have enough time to blog. But you can always have resolutions, haven’t you?

Lets start with the knitted question on Thursday on a Wednesday. I think that fits perfect! 😉

Have you ever designed and calculated a pattern yourself? Did it fit then? How satisfied have you been with your work?

Thanks to Kerstin for this question!

I started to design the patterns for my self sewed cloths when I was a young teenager. So I just did this in knitting, too. I don’t kno why, but I never, never sew or knit something 100% like a pattern. I’m inspired by them, somtimes I unse them as basic, but I always have to to something myself. Although I love to knit and sew it is much more fun to test whether a pattern you designed will work. Up to now it always worked, thanks to my beloved dress form.

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Dienstag fragte das neugierige Wollschaf:

Schon zum zweiten Mal habe ich in verschiedenen Blogs gelesen, daß
Wollkäufe vor dem Ehemann verheimlicht werden. Mich würde interessieren:
Weiß Euer Mann, welche Menge an Wolle Ihr gehortet habt? Wie schmuggelt
Ihr Neuzugänge ins Haus, und wo sind die geheimen Lager?

Vielen Dank an Martina (die sich ebenfalls als heimliche Sammlerin bezeichnet) für die heutige Frage!

Verheimlicht wird bei uns nichts. Ob nun von meinem Schatz schon fast ein Computermuseum entsteht, meine Wollberge Richtung Himalaya wachsen oder wir gemeinsam unsere Bärenbande vergrößern, jeder hat seine Spinnerei, wir lachen auch mal herzhaft über die Leidenschaft des Anderen, nehmen uns auf die Schippe und machen trotzdem mit. Ob er nun die Wolltüten schleppt oder ich fasziniert einen Computerdino anschaue. Offenheit, Toleranz und Liebe das macht stark und natürlich braucht man auch den Anderen, um ab und zu, wenn die Gier mit einem durchgeht wieder geerdet zu werden.

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Heute fragt das neugierige Wollschaf:

Hallo liebes Wollschaf, mir ist heut morgen, beim Einpacken meines Strickzeugs für die Mittagpause folgende Frage eingefallen:
Wie verpackt ihr euer Strickzeug, wenn ihr es mit nehmt? Wie sorgt ihr dafür, dass die Nadeln nicht rausrutschen, abbrechen oder sich durch Innenfutter oder Taschenwand bohren?
Vielen Dank an Herzdame für die heutige Frage!

Da ich im Moment nur Socken stricke und diese mit 15 cm Nadelspiel, stecke ich einfach die fünfte Nadlel unterhalb der vier Nadeln durch den Socken, rolle ihn um das Nadelspiel, fertig. Die Wollknäuel stricke ich immer von innen, sodass es auch da keine Probleme gibt, wenn ich sie in die Tasche stecke. Selbst in meiner kleinsten Handtasche hat das Strickzeug so Platz und außerdem bleibt es sowieso nie lange darin, denn ich stricke fast überall, sodass die Nadeln gar nicht dazu kommen, sich durch die Taschenwand zu bohren. 😉
Wenn ich länger weg bin, dann nehme ich je nach Lust und Laune, Menge und Platz den genähte Beutel, Taschen bis hin zur separaten Reisetasche und bei Platzproblemen auch einmal solche Vakuumbeutel, aus denen man mit dem Staubsauger die Luft heraussaugt – dann natürlich die Nadeln extra. 😀

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Nachdem ich nun endlich auch blogge, habe ich mich schon sehr auf die heutige Dienstagsfrage gefreut:
This is about a German site asking one question about knitting a week and everyone can publish the answer on this site. Sorry, this time it is to much to translate, but the next question the coming week I will translate.

16/2008
mich würde mal interessieren, wie und wo die Lace-Strickerinnen ihre
fertigen filigranen Strickstücke aufspannen. Bei Spannweiten von bis zu
2,40cm findet sich doch nicht überall Platz, oder?
Herzlichen Dank an Frau Wollich für die heutige Frage!

Argh! Ich bin keine große Lace-Strickerin, mag Dreieck- und Färö-Tücher gar nicht, wenn, dann nur rechteckige Schals. Ich habe glücklicherweise ein richtig großes Arbeitszimmer und da habe ich für eine ältere Frau schon einen Doppelbettüberwurf gespannt. Ich habe einen großen Pack Styroporplatten aus dem Baumarkt genommen, diese ausgebreitet, Überwurf darauf und los ging das Spannen.

Da die letzten beiden Dienstagsfragen mehr zu mir gepasst haben, beantworte ich sie auch noch.

15/2008
Habt ihr täglich etwas Selbstgestricktes an? Wieviele selbstgestrickte Teile habt ihr schon gleichzeitig angehabt, also Schal, Mütze, Handschuhe, Socken, Pulli usw.
Vielen Dank an Martina für die heutige Frage!

In der Freizeit und beim Sport trägt inzwischen die ganze Familie nur noch selbstgestrickte Socken und beim Wintersport Mützen. Wenn ich unterrichte, dann habe ich auch oft etwas Selbstgestricktes an. Socken, Schals, aber auch mal einen Pulli, etc. Da ich inzwischen oft Kostüm oder Anzug anziehen muss, ist das etwas schwerer. Aber ich habe blaue und schwarze Socken aus 3-fädiger Sockenwolle gestrickt, die passen auch zum etwas sportlicheren Anzug, sonst im Winter über den Mantel auch schon mal einen selbstgestrickten Schal oder eine selbstgefilzte Tasche.
Lustig finde ich, wie sich das Ansehen von selbstgestrickte Schals und Taschen letzten Winter verändert hat. Waren sie das Jahr davor noch ein wenig seltsam angehaucht (zwischen Öko und von der Oma gestrickt), sind sie nun der Hype, megamodern und in. Südlich München ist immer noch das VIP-Land und da sieht man dann in den Geschäften einfache gestrickte Schals für Minimum 150€, nach oben offen – und die werden voller Begeisterung von den VIPs gekauft, aber auch von den „normalen“ Frauen ohne großes Nachdenken, nur dass sie auch In sind. Aber das schöne Gefühl, etwas selbst zu erschaffen, die Kreativität, Entspannung und auch ein wenig der Stolz, die selbstgestrickten Sachen dann auszuführen, den kann man für kein Geld der Welt kaufen.

14/2008
Wenn Ihr Eure Modelle selber entwerft, entwerft Ihr diese dann erst am Schreibtisch oder während dem Stricken?“
Vielen Dank an Mandala für die heutige Frage!

Schon als Teenager hatte ich meinen eigenen Kopf, wie ein Kleidungsstück auszusehen hat (vgl. „Über“ – wie ich zum Nähen kam). Wenn ich durch die Stadt gehe oder beim Wandern, da kommen einfach Bilder und Ideen in mir hoch. Ich habe immer ein kleines Skizzenbuch in der Tasche, dort schreibe/zeichne ich sie dann kurz auf. Einiges kann ich dann einfach nicht vergessen, da merke ich, wie ich anfange zu grübeln und das wird dann in die Tat umgesetzt.
Wenn es an die Umsetzung geht, kocht erst einmal mein Hirn 😉 . Ich lege mich auf die Relaxliege, döse vor mich hin und so langsam sehe ich, wie ich das stricken kann. Wenn die Überlegungen irgendwo haken, kann es dann auch schon sein, dass ich ein Stück Papier zücke und wild herummale oder mich durch meinen Berg von Strickbüchern wühle um Anregungen für eine Lösung zu bekommen. Wenn alles so weit im Kopf steht, wird das Garn genommen und los gehts.
Allerdings passiert es beim Stricken oft, dass ich noch das Ein oder Andere von meinem Plan im Kopf abändere.
Natürlich habe ich auch immer noch die Scheibchen-Zusammentrag-Strategie aus meiner Jugend. Nur mal als Beispiel bei Socken: Das Bündchen gefällt mir, dieser Teil eines Musters dann auf der Vorderseite des Sockens, an den Seiten zwei andere Muster von anderen Socken und dann nehme ich noch meine Art der Ferse dazu, fertig ist dann der Socken, wie ich ihn mir vorstelle.

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