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Archive for 19. August 2009

In Ravelry kam im deutschen Stricktreff die Diskussion auf, dass in den Strickzeitschriften immer nur die 08/15 Größen wären, wenn, dann maximal Seiten für fülligere Frauen, aber nie Sachen für kleine, große oder besonders schlanke Frauen.
Das ist sicher richtig, wir Deutschen werden nun mal im Schnitt  größer und dicker, die Proportionen verändern sich hin zu mehr Busen und Hüfte/Hintern.

Was kann man nun tun, wenn man mit seinen Werten stärker abseits des Durchschnitts liegt und etwas richtig gut Passende haben will?

Entweder teure Spezialversande in Anspruch nehmen oder manchmal gibt es in größeren Städten auch Läden für diese Fälle oder sich die Sachen selbst machen. Letzteres gibt die Möglichkeit zu mehr Kreativität, schöneren Sachen und ist meist günstiger.

Das ist auch gar nicht schwer, wenn man sich mal von der Abhängigkeit von vorgegebenen Schnitten löst. Man erstellt sich aus Sachen, die einem gut passen, einen Grundschnitt und hütet ihn wie einen Schatz. Ist machbar, denn nicht jeder kann sich aus seinen Maßen einen Grundschnitt selbst erstellen.

Bücher und Hefte sind dann Inspiration. In jedem guten Heft oder Buch ist auch der Schnitt angegeben, sodass man z.B. bei einem Wickelteil die Linien sieht. Grundschnitt duplizieren, Linien einzeichnen, Maschenprobe machen, etwas rechnen und schon hat man ein wunderbar genau für seinen Körper passend gestricktes Teil.

Ist natürlich etwas zeitaufwendiger, aber man hat nie mehr das Ribbelmonster zu Besuch, weil man nach einem oder mit Glück auch schon nach einem halben gestrickten Teil merkt, dass es nicht passt, obwohl man seine Größe gestrickt hat. Außerdem kann man ganz leicht die Sachen anpassen.

Davon gefällt mir das Vorderteil, das Rückenteil aber davon? Kein Problem, das kombiniert man einfach.

Für mich ist der Teil des Schnitt auf den Körper Anpassens und Umgestaltens ein extrem befriedigender und glücklich machender Abschnitt beim Nähen und Stricken.

Ich weiß aber, dass das nicht alle so sehen und es viele gibt, die lieber alles 1:1 nacharbeiten. Meine Mutter ist z.B. so jemand und das brachte mich schon als Kind dazu, es anders zu machen.
Da es klappte, bin ich bis heute glücklich dabei geblieben. Mami weiß das zu schätzen, wenn sie z.B. Abendkleider bekommt, die haargenau sitzen, einen schönen Ausschnitt haben und sie trotzdem bequem mit Papi auf dem Ball tanzen kann oder ich ihr eine Jacke stricke, die ihr in einem Heft gefallen hat, dort aber zu lang und zu wenig tailliert für sie war.

Da fällt mir gerade noch etwas ein: Bei Burda gibt es die Möglichkeit, sich einen Maßschnitt erstellen zu lassen. Wer also nicht selbst einen Schnitt aus etwas gut Passenden herausnehmen will oder kann, der könnte vielleicht damit arbeiten. Man misst sich nach den Vorgaben aus, wählt z.B. für einen Pulli eine Bluse aus und gibt seine Maße ein. Nach kurzer Zeit bekommt man dann diesen Schnitt genau auf seine Maße angepasst. Vorderteil, Rückenteil und Arm kann man dann als Grundschnitt für seine Stricksachen nehmen.

Ich kann euch gerne zeigen, wie man z.B. Blazerteile mit Abnähern in eine taillierte Strickjacke umrechnen kann.

In English later.

Was kann man nun tun, wenn man mit seinen Werten stärker abseits des Durchschnitts liegt und etwas richtig gut Passende kaufen will? Entweder teure Spezialversande in Anspruch nehmen oder manchmal gibt es in größeren Städten auch Läden für diese Fälle oder sich die Sachen selbst machen.

Das ist nicht schwer, wenn man sich mal von der Abhängigkeit von vorgegebenen Schnitten löst. Man erstellt sich aus Sachen, die einem gut passen einen Grundschnitt und hütet ihn wie einen Schatz. Ist machbar, denn nicht jeder kann sich aus einen Maßen einen Grundschnitt selbst erstellen.
Bücher und Hefte sind dann Inspiration. In jedem guten Heft oder Buch ist auch der Schnitt angegeben, sodass man z.B. bei einem Wickelteil die Linien sieht. Grundschnitt duplizieren, Linien einzeichnen, Maschenprobe machen, etwas rechnen und schon hat man ein wunderbar genau für seinen Körper passend gestricktes Teil.

Ist natürlich etwas zeitaufwendiger, aber man hat nie mehr das Ribbelmonster zu Besuch, weil man nach einem oder mit Glück auch schon nach einem halben gestrickten Teil merkt, dass es nicht passt, obwohl man seine Größe gestrickt hat. Außerdem kann man ganz leicht die Sachen anpassen.
Davon gefällt mir das Vorderteil, das Rückenteil aber davon? Kein Problem, das kombiniert man einfach.

Für mich ist der Teil des Schnitt auf den Körper Anpassens und Umgestaltens ein extrem befriedigender und glücklich machender Abschnitt beim Nähen und Stricken.

Ich weiß aber, dass das nicht alle so sehen und es viele gibt, die lieber alles 1:1 nacharbeiten. Meine Mutter ist z.B. so jemand und das brachte mich schon als Kind dazu, es anders zu machen. Da es klappte, bin ich bis heute glücklich dabei geblieben. Mami weiß das zu schätzen, wenn sie z.B. Abendkleider bekommt, die haargenau sitzen, einen schönen Ausschnitt haben und sie trotzdem bequem mit Papi auf dem Ball tanzen kann oder ich ihr eine Jacke stricke, die ihr in einem Heft gefallen hat, dort aber zu lang und zu wenig tailliert für sie war.

Da fällt mir gerade noch etwas ein: Bei Burda gibt es die Möglichkeit, sich einen Maßschnitt erstellen zu lassen. Wer also nicht selbst einen Schnitt aus etwas gut Passenden herausnehmen

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